Hasiohr

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Hasiohr in New York

ENDLICH!!! Blogeintraege wieder moeglich...
Seit Dienstag sind wir nun in New York. Einfach unglaublich. Dienstag gegen halb drei sind wir in Duesseldorf gestartet und schon gegen 16.3o Uhr auf dem JFK FLughafen gelandet. (Dank der Zeitverschiebung :-)). Nein in Wirklichkeit sind wir acht Stunden geflogen. Die Zeit verging allerdings relativ schnell. Dank zwei Filmen, lesen und essen. Dann der Anflug auf New York: Ich war ja sowas von enttaeuscht. Keine Hochhaeuser. Die Landschaft eigentlich wie in Deutschland. Nun ja, dachte ich mir, da wird ja wohl noch was kommen. Dann ganz in der Ferne: Manhattan! Und Hochhaeuser! Im Flieger durften wir noch gruene Einreiseformulare ausfuellen. Ich war fassungslos, was fuer Fragen wir da beantworten sollten. Ob wir terroristische Absichten haetten... warum wieso weshalb wir einreisen... ob wir in landwirtschaftlichen Betrieben gewesen waeren... ob wir ansteckende Krankheiten haetten... ob wir etwas mit Nazideutschland aus der Zeit von 1933-1945 zu tun haetten... da waren noch mehr solche komischen Fragen. Ach ja, ich glaub es wurde noch gefragt, ob wir Bomben einfuehren. Wir durften uns nicht verschreiben, nichts durchstreichen, die eins nicht mit einem strich versehen u.s.w. also volle Konzentration war gefragt. Was zur Folge hatte, dass fast jeder in der Maschine mindestens fuenf von diesen Zetteln gebraucht hat. Dann kurz vor der Landung doch heftige Muedigkeit. Schliesslich war es in Deutschland nun kurz vor elf Uhr abends. Zeit zum Schlafengehen... Aber: NEIN! Durchhalten bis zum Abend nach Ami-Zeit. Aber erst mal zum Einreisen in NEw York. Wir haben ja schon so einige Schreckensgeschichten gehoert. Die waeren ja so unfreundlich... man sollte bloss ernst bleiben... ihr wartet mindestens zwei Stunden... Ich kann nur sagen: Nichts davon war wahr. Wir waren -relativ- schnell an der Kontrolle. Wir hatten einen richtig netten Beamten, der mich gefragt hat, ob ich mit Bodygard einreisen wuerde (er meinte meinen Mann). Als er dann meinen Namen las fing er an ihn zu singen. Fingerabdruecke wurden genommen, einmal nett in die Kamera laecheln und schon waren wir im Land der unbegrenzten Moeglichkeiten! Nun ja: immer nochmal Enttaeuschung. Man stellt sich Amerika ja sooooooooooooo riesig vor... alles soooooooooooo gross. Der Flughafen war eher bescheiden. Gott sei Dank waren die Koffer sofort da (das ist fuer mich immer sehr beruhigend, wenn ich mein kleines Leben in der Hand halte). Mit den Koffern also zum Shuttle-Bus-Service. Ach ja: davor konnte ich es mir nicht verkneifen SOFORT mein Handy anzumachen. Und siehe da: Die Welt wird zum Dorf. Es ging!! Meine deutsche Vordafonekarte funktionierte. Und man glaubt es nicht: Die SMS nach Griechenland zur Vicci und nach Deutschland waren SOFORT da! Wahnsinn!! Also mich jedenfalls hat das total begeistert. Jetzt konnte der "Urlaub" beginnen. Wir fuhren also mit unserem Shuttle-Bus zum Hotel. Nicht zu glauben> draussen nette 30 Grad, war der Bus fast bis auf den Gefrierpunkt runtergekuehlt. Wir fuhren durch einige Vororte von New York und sahen immer noch keine Hochhaeuser. Eher wie in Deutschland. Nur die Autos waren irgendwie groesser als bei uns. Und dann: MANHATTAN!!! WOW!!! Die Hochhaeuser tauchten wie aus dem Nichts vor uns auf. Und als wir aus dem Bus ausstiegen machten wir das, was wohl jeder macht, der das erste Mal in New York ist: den Kopf nach oben und er blieb oben! Und wir bekamen den Mund nicht mehr zu! Einfach gigantisch. OK, wir haben dann die Koffer ins Hotel geschoben und was war als erstes: erbaermliches Frieren! Die Hotelhalle wieder gekuehlt wie ein Eisschrank. Wohnen tun wir im 1o. Stock. Fuer hiesige Verhaeltnisse nicht sehr weit oben. Koffer ausgepackt und dann ab ins Leben! Der Blick aus unserem Zimmer ist im uebrigen auf das Empire State Building, welches Abends immer unterschiedlich beleuchtet ist.
Dorthin sind wir als erstes gelaufen und wir machten die Erfahrung: wenn wir denken das liegt um die Ecke, laeuft man doch mindestens eine Viertelstunde. Und immer wieder laufen wir mit Kopf nach oben rum und sind sprachlos. Es ist einfach nicht zu beschreiben wie gigantisch hoch die Haeuser sind. Wie unglaublich toll diese Stadt ueberhaupt ist. Gegen neun Uhr abends (drei Uhr morgens deutsche Zeit) haben wir dann ein Sandwich gegessen und sind zurueck ins Hotel. Nur noch totmuede ins Bett gefallen und bis neun Uhr geschlafen.
Erster Morgen: ab sechs Uhr setzt der Strassenverkehr ein und es beginnt das typische Sirenengeheul, dass man aus allen amerikanischen Filmen kennt. Staendig und ueberall. Und ausser den Touristen dreht sich auch keiner danach um. Ueberhaupt ist diese Stadt von einem staendigen Gerauschpegel erfuellt. Aber ich empfinde es nicht als unangenehm. Nach dem Fruehstueck sind wir dann losgegangen. In einige Geschaefte (von denen es vieeeeeeeeeele hier gibt). Wir waren im Trump Tower, haben am Rockefeller Center in einem Park zu Mittag gegessen. Uebrigens: einfach nur klasse. Du gehst in einen der vielen Laeden, suchst Dir aus, worauf Du Hunger hast (Nudeln... Sandwiches... Salat (die haben so tolle Salate hier) und nimmst es mit. Was mich ebenfalls beeindruckt: alles in Plastik! Kein Dosen- oder Flaschenpfand. Alles wird so in den Muell geworfen (natuerlich auch keine Muelltrennung). Es laufen hier Menschen rum, wie man sie bei uns nicht sieht. Es ist voellig egal. Keiner wird komisch angeguckt... Es ist ein total buntes Strassenbild. Ich weiss schon gar nicht mehr, wo wir am ersten Tag ueberall waren. Muss bei meinem naechsten Bericht mal detaillter schreiben. Auch Supergenial: Man kann sich hier im Hotel am REchner einloggen. Kostenlos selbstverstaendlich! Ich wiederhole mich wahrscheinlich zum x/ten Mal: New York ist eine wahnsinnsstadt. Ich glaube entweder man liebt sie oder man hasst sie. Ich liebe sie!!!! Schon nach drei Tagen kann ich sagen: ich habe kein Heimweh! Ich moechte noch mindestens eine Woche bleiben. Es gibt so viel zu sehen... Vorgestern abend waren wir im 23. Stock in einem Club und haben etwas getrunken. Ich moechte nicht ueber die Preise schreiben... es war unglaublich. Aber sowas von toll!! Und die Leute die hier arbeiten, treffen sich wohl immer abends ab fuenf oder halb sechs zu einer Afterworkparty. Nett. Koennte man bei uns auch mal einfuehren. So, ich glaube jemand hinter mir moechte auch mal an den Rechner. Ich werde mich bestimmt morgen noch mal hinsetzen und weiterschreiben.
29.7.06 04:02


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