Hasiohr

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2012

Ich habe den Blog wiedergefunden :-)
Vor zwei Jahren gab es den letzten Eintrag...
Was hat sich verändert? Die WG mit Studententochter und mittlerweile zum Azubi aufgestiegenen Sohn existiert noch immer. Es ist schon spannend, das Leben mit den beiden zu teilen. Ich würde sagen eine große Herausforderung.
Momentan ist viel Arbeit angesagt, so dass das Blogpflegen ziemlich nach hinten gerutscht ist.
Ich weiß auch gar nicht, ob überhaupt noch jemand den Blog liest?
Also warte ich mal auf Kommentare und werde dann schauen, ob ich weiter blogge....
4.9.12 22:06


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mal wieder hier

Ich glaube es nicht...
einige -gefühlte- Jahre habe ich meinen Blog nicht mehr gepflegt.
Nun sitze ich hier bei diesem bescheidenen Herbst- -gefühlten Winter- wetter und lese... und lese... und lese...
Ziemlich amüsant muss ich feststellen.

Mittlerweile ist das Leben der "Leiterin eines mitlelständischen Familienunternehmens" so ziemlich alles; nur bin ich nun in die absolute Vorstandsetage aufgestiegen und alleine für das Unternehmen "V&A" zuständig.

Soll heißen: Wir bestehen nunmehr aus einer dreier WG. Spannnende Entwicklungen stehen bevor.

Vom Lande in die große weite Welt hat es uns verschlagen und hoch über den Dächern der Stadt versuchen wir uns zu finden.

Ich denke mittlerweile gelingt uns das ganz gut.
So leben der arbeitende Vorstand und die beiden Mitglieder als Schüler und Studentin auf knapp 110qm und zwei Wohnungen verteilt miteinander. Nun ja, das "MITEINANDER" ist mitunter nicht ganz sooooooooooooooooo einfach zu sehen.
Besteht doch zwischen der Ordnungsauffassung der Studentin und der des Schülers mitunter ein leichtes Ungleichgewicht
Aber ich denke, dass kommt mit zunehmendem Alter und Verstand
Ich habe Hoffnung.
Und sollte es nun mit dem ersten Eintag im Jahre 2010 geklappt haben, könnten durchaus noch weitere folgen
28.8.10 15:10


immer noch Fernweh...

Mittlerweile habe ich auch die erste Arbeitswoche hinter mir und stand letzten Mittwoch einem richtigen Nervenzusammenbruch oder wie immer man das aus nennen mag gegenüber...
Dienstag erster Tag im Gericht: man hat mich tatsächlich NICHT vertreten was im Klartext bedeutete: die Akten und die Post von fast zwei Wochen lagen da! Ok, dachte ich mir, Du schaffst das! Dann der erste Kontakt mit meinem "Chef": sie haben Vertretung!! Kein: wie war der Urlaub... Nö! Ok, hab ich mir gedacht: was hast Du erwartet. Er war nie wirklich anders! Und ich hab zwei Abteilungen VOR meinem Urlaub noch total aufgearbeitet. Setzte mich also hin und fing an... Mein Zimmerkollege war auch woanders hingezogen (ich dachte natürlich nur für die Urlaubsvertretung). Bin dann Dienstagabend noch nett ausgewesen und konnte -mal wieder- nicht einschlafen. Nach knapp drei Stunden am Mittwoch wieder ins GEricht. Diesmal: ich hatte so komischen Schwindel... mir war übel... ich fing auf einmal an zu heulen... Erfuhr: der Kollege kommt nicht wieder. Ich halte mich eigentlich noch für flexibel aber das war irgendwie alles zuviel. Die Aktenberge, die Postberge, die Aussicht das nicht zu schaffen und immer noch dieser Jetlag oder einfach die fehlende Erholung taten ihr übriges. So kannte ich mich gar nicht und dachte nur: jetzt sterbe ich einfach :-)). Nein, so einfach stirbt frau natürlich nicht... Auf Anraten einer befreundeten Ärztin hab ich dann mal kurzfristig Schlaftabletten genommen und fünf TAge Abstand vom Gericht taten ihr übriges: Mir geht es wieder -relativ- gut und seit gestern hat hier wieder der normale Alltagswahnsinn eingesetzt und ich stelle fest: Leerlauf... zuviel Zeit zum Nachdenken ist nix für mich! Ich brauche doch ein volles Programm. Akzeptiere jetzt einfach die Aktenberge und sage mir: ich tue was ich kann und mehr ist einfach nicht drin. Nun ja: das einzige was ich nicht wirklich klasse finde: den ganzen Tag allein in einem Büro zu sitzen.
Aber ein wenig trauere ich New York immer noch nach... hab meine letzte da gekaufte Wasserflasche heute mitgenommen. Die haben ja voll die stylischen Flaschen da.. mein Kollege meinte: Dekadent! Ich find sie nur toll!
Hab mich mit einer NAchbarin unterhalten, die für eineinhalb Jahren in L.A. gelebt hat. Die konnte mich gut verstehen und meinte nur: nicht alles ist gut drüben, aber sie vermisst auch diese Freundlichkeit und Weite... Ich vermisse die Straßengeräusche von New York.
15.8.06 19:17


die ersten Tage zu Hause

... sind vergangen und ich habe immer noch mit dem Jetlag zu kämpfen. Irgendwie schaffe ich es noch nicht, vor drei Uhr morgens einzuschlafen bzw. werde immer wieder nachts wach. Freitag und Samstag hab ich sogar den Wecker "überhört". Ich hab mich im Unterbewusstsein immer über so ein komisches Geräusch gewundert.... Es aber so gar nicht mit meinem Wecker in Verbindung gebracht. Dachte eher an Straßengeräusche von New York :-))
Ich schleppe mich so unmotiviert durch die Gegend. Brauche für alles doppelt so lange wie sonst. War noch nicht einmal einkaufen (langsam wird es Zeit, der Kühlschrank ist erschreckend leer und ab Mittwoch geht das normale Leben wieder los).
Morgen habe ich meinen ersten Arbeitstag und meine Lust liegt weit unter Null!!! Ich hab einfach keine Lust auf diesen spießigen grauen Muff...
Hab mit Beate telefoniert und wir waren uns einig: New York war einfach nur toll. Ein Erlebnis der ganz besonderen Art und das kann man nur mit jemandem teilen, der auch schon einmal dort war.
Wir haben festgestellt, dass Deutschland an Freundlichkeit und Service noch sehr ausbaufähig ist. Und wir halten uns so oft für den Nabel der Welt und sind es doch nicht wirklich :-))

Morgen kommt auch das Vicci aus Griechenland zurück und am Mittwoch geht Schule wieder los... dann hat sich die Sache mit dem Jetlag vermutlich auch von alleine erledigt.
Ich freu mich gerade mal sehr darüber, dass die Sonne scheint. Werde gleich mal unserer Kleinstadt einen Besuch abstatten und kriege dann vermutlich die nächste Krise.

Aber wie sagte Dave so nett: beklag Dich nicht, sondern freu Dich darüber, dass Du einen so schönen Urlaub hattest! JA!! Ich werde mich bemühen.
7.8.06 13:08


New York II. Teil

Alsoooooooooo die nächsten Berichte wieder vom heimischen Rechner... konnte mich aus New York leider nicht mehr einloggen (myblog.de ist wohl nicht immer von Amerika aus zu erreichen :-)).
Ich glaube ich gebe es auf, in tageweiser Reihenfolge zu berichten. Wir haben so viel erlebt in dieser Woche, ich muss es erst einmal verarbeiten.
Sind gestern morgen wieder hier bei strömendem Regen gelandet und ich war sofort sehr unglücklich. Wollte augenblicklich wieder zurück. Wollte ja schon gar nicht nach Hause...

Aber was haben wir noch so gemacht:
wir sind mit der U-Bahn zur Brooklyn-Bridge gefahren und dann zu Fuss über die Brücke gegangen. Ein wieder mal eindrucksvolles Erlebnis! Du siehst Manhattan und die toll Hochhäuser. Links und Rechts neben der Brücke fahren unter einem die Autos und direkt unter einem fließt der Hudson River. Die Idee zu der Brücke hatte übrigens jemand der ursprünglich mal Deutsch war. Ich weiß nicht mehr genau von wann die Brücke ist, aber sie ist sehr, sehr alt. Man geht über Holzplanken (ist übrigens sehr angenehm) und kann unten das Wasser sehen. Die Brücke selber ist auch eine sehr, sehr schöne Brücke. Am anderen Ende angekommen (sie ist ca. 2km lang), sind wir dann wieder zurückgegangen. Dabei haben wir uns einen ziemlichen Sonnenbrand geholt... Aber es hat sich gelohnt. Man wird mit einem wunderbaren Ausblick belohnt. Man blickt auf das Woolworth Building... Das Gebäude der Citybank und noch viele, viele weitere Wolkenkratzer.

Die Jogger, die bei einer Temperatur von über 40 Grad noch über die Brücke laufen, habe ich im übrigen auch sehr bewundert. Man kann die Nachbarbrücken sehen, und der Hudson River ist bestimmt zweimal so breit wie unser Vater Rhein...
Als wir von der Brücke kamen, haben wir uns erst mal wieder mit Wasserflaschen versorgt und sind dann zu Fuß Richtung China Town... Und es war soooooooooooo heiß.

In China Town angekommen fühlten wir uns erst mal wie in "China *gg*". Emisges Treiben auf den Straßen, totales GEdränge, in der Tat viele, viele Chinesen. Selbst das MC'Donalds Zeichen ist chinesich. Man wird ganz leise von Chinesen angesprochen "Do you want Rolex??? Louis Vuitton??" Auch dort blüht der Handel mit Fakes. Dann führten sie die Touris in Seitenstraßen und Hinterhäuser rein... (nein, wir haben es nicht gemacht). War aber interessant zu beobachten.
Dann kamen die typischen chinesischen Restaurants. So wie man es aus dem Fernsehen kennt... mit toten in den Fenstern hängenden Tieren. Enten, Hühnern und was weiß ich noch alles... ok, wir sind auch irgendwann in so einen Laden rein, weil ich Hunger hatte. Gut, dass ich mit Stäbchen essen kann, dachte ich mir dann. Habe vorsichtshalber mal was mit Chicken bestellt. War mir dann sicher, dass ich keinen Hund und keine Katze und keine Ameisen bekam. Es war auch noch Ente mit drauf. Allerdings die chinesische Zubereitung und die hab ich dann nicht gegessen (so komisch, mit Knochen und Gummihaut...). War aber ein Erlebnis. Waren auch nur Chinesen in dem Laden.
Dann gab es noch eine wohl berühmte chinesische Eisdiele. Dort haben wir grünen Tee Eis und Ingwer Eis gegessen. In einem Drugstore dort war alles in chinesisch geschrieben. Echt witzig, Nivea Produkte in dieser Schrift zu sehen. Wir haben aber beschlossen, dass wir das nett fanden, aber es nicht wirklich unser Ding ist. Ich finde diese Menschen einfach nur anders. So ganz anders.
Wir sind also mit der U-Bahn richtung City gefahren und an der Pen-Station ausgestiegen. Da waren wir wieder mitten in New York City! Da gefiel es uns irgendwie besser. Von dort aus sind wir dann in den Central Park. Natürlich nicht, ohne uns -mal wieder- mit einem "iced Cappucino to go" zu versorgen.
Wir haben es geschafft, einen winzigen Fleck des Central-Parks anzusehen. Er ist einfach riesig. Und wunderschön... Dort sitzen die Leute mit ihren Notebook's. Übrigens auch einfach nur klasse: Du kannst Dich überall in New York City mit Deinem Notebook ins Internet einloggen. In Parks, in Bibliotheken... Ich sag es ja: MEIN LAND :-))). Die telefnieren auch nicht mehr mit solchen Handy wie wir. Nein, sie haben "Blackberrys", mit denen Du gleichzeitig oder sagen wir mal hintereinander, ins Internet gehen kannst und Mails schicken und abholen kannst.
Einfach der WAHNSINN!!. Desweiteren hält der Newyorker auch kein Handy mehr ans Ohr, nein! sie haben Blootooth. Der New Yorker ansich telefoniert auch ständig... überall und in -fast- jeder Lebenslage. Einfach geil! Es guckt Dich auch keiner an, wie Du gekleidet bist. Nochmal einfach geil! Da geht alles! Wo wir dann beim nächsten Erlebnis wären: vom unserer Ecke des Centralparks war man direkt in der Nähe des berühmten Broadways! Und es kann ja nicht angehen, dass man in New York ist und nicht am Broadway in einem Musical gewesen ist, oder?? Allerdings zu normalen Preisen unerschwinglich (110,-- Dollar und die billigsten Plätze 60 Dollar pro Person!!). Wir haben aber herausbekommen, dass man, wenn die Schow ausgebucht ist, noch Stehplätze bekommen kann und die sind dann erheblich billiger. Das geht aber nur ca. eine Stunde vor Beginn des Musicals. Und bei uns lief u.a. Mamma Mia von Abba! Das wollten wir schon unbedingt sehen. Allein schon wegen der Hits "aus unserer Zeit".
Es war viertel nach sieben, als wir dort ankamen. Und: es gab noch Karten für sage und schreibe 20,--Dollar!! Wir natürlich sofort zugeschlagen. Wir waren zwar total kaputt, ich mit meinen Flip-Flops (ohne ging da übrigens gar nicht. Die sind dermaßen hip da drüben. War also ohne es zu wollen mit den absoluten Inn-Schuhen bekleidet), Rock und T-shirt. Ralf mit seinen kurzen Shorts und mit mehreren Shopping-Tüten beladen. Wir dachten nur: so kann man doch nicht ins Musical gehen. Aber wie gesagt: In New York ist ALLES möglich! Wir hatten noch knapp eine halbe Stunde Zeit, bis es losging. Also schnell nach nebenan in einen Sandwich-Shop, Salat (die machen einfach nur tolle Salate) und eine Diat-Coke bestellt und ab ins Musical. Es gab total chic gekleidete Menschen, sehr, sehr elegant. Und solche wie uns (Gott sei Dank wir waren nicht die einzigen).
Und dann ging es los!! Das Musical war der Hammer!! Ich hatte zwischendurch das GEfühl, ich träume. Ich konnte es gar nicht fassen. Ein Musical in New York am Broadway. Und die ganzen Songs von Abba... Das war sooooooooooooooooooooooo schön. Gegen halb elf war es dann zu Ende. Es sollte aber noch nicht das Highlight gewesen sein!!

Von dort aus sind wir dann zum Time-Square gegangen. Und ich war mal wieder überwältigt. Was man dort zu sehen bekommt, verschlägt einem -wieder mal- die Sprache. Leuchtreklame an den Häusern. Aber was für eine! Ganze Filme laufen da ab. Und die GEschäfte hatten auf. Man konnte noch nachts um elf einkaufen. Menschenmassen in Abendkleidern, in Jeans schoben sich über die Straßen und immer wieder: Strechlimousinen! In allen Größen, in schwarz, in weiß... Mit Wunschkennzeichen. So hab ich z.B. eine gesehen wo vorne ganz groß ein Schild drin lag: "JESUS". Und das Kennzeichen war "Zion 7". WAHNSINN!! Ich rufe laut zu Ralf: Guck mal, da ist Jesus! Alle Leute drehen sich um, gucken mich dann völlig verständnislos an... Ich meinte natürlich das Auto mit dem Schild Jesus drauf! Hm... sorgte für einige irritierte Blicke. Schafft man also doch in New York :-)).

Ach ja, im Central Park haben wir eine Gruppe von Rappern gesehen. Aber sowas von klasse und perfekt. Und anders als bei uns ließen die Leute sich nicht lumpen, als sie mit einer Tüte rumgingen und etwas Geld für ihre Darbietung zu bekommen. Die meisten taten 5 Dollar rein! Und hier stellen sich die Leute an wegen 0,50 Cent!! Und die Jungs waren richtig gut!
Dieser Tag neigte sich dann dem Ende zu und war mal wieder sowas auf aufregend.
Ich hab mich im übrigen niemals unwohl auf den Straßen gefühlt oder irgendwie Angst gehabt. Was ich auch total faszinierend fand: die Sirenen der Feuerwehr und der Krankenwagen. Könnte man hier auch einführen. Haben irgendwie was beruhigendes nicht so ätzend wie hier. Und die sind in der Lage, die unterschiedlichsten Geräusche zu machen. Wahrscheinich je nach Dringlichkeit.
@Dave: wir waren natürlich auch bei Ketz' Deli essen. Für alle, die es nicht wissen: dort wurde die berühmte Szene von Harry & Sally gedreht, wo sie den Höhepunkt nachmacht und die Frau am Nebentisch sagt: das was sie hat, will ich auch haben.
Muss dazu sagen: das Essen war das schlechteste, welches ich in der Woche hatte. Der Laden war auch nicht wirklich schön. Aber man musste eben mal dagewesen sein.

Wir haben unter anderen auf dem Dach des Peninsula-Clubs einen Drink genommen, auf der Dachterrasse des Ritz-Carlton Hotels im 26 Stock mit Blick auf die Freiheitsstatue und den Hudson River. Geil!! Einfach nur Geil!!!(sollte ich mich an dieser Stelle wiederholen: es tut mir leid). Es gibt auch CLubs auf Dachterassen mit Swimmingpools...


Wir haben ein Jazzkonzert im Park des berühmten MOMA gesehen und gehört. Und Ralf ist einen Morgen um viertel vor sechs aufgestanden, weil um sieben Uhr am Rockefeller-Center die Gruppe Chicago spielte. Konnte man das Konzert umsonst sehen. Ich war einfach zu müde... Da hätte schon Robbie Williams oder Organic spielen müssen...

Aber es gab noch mehr Highlights: so waren wir zum Beispiel im zur Zeit angesagesten Club "Croba" in New York. Da kommt man natürlich nicht einfach so rein.... Haben uns im Internet auf die Gästeliste setzen lassen. Sind dann abends mit dem Taxi hin. Aebenteuerliche Gegend kann ich nur sagen... Uwe und Beate wollten nicht aus dem Taxi aussteigen. Ich sagte nur: ach der Dave hat gesagt, die Clubs sind immer in solchen Hinterhäusern. Drinnen ist es dann ganz cool (hoffe, Du hast es wirklich gesagt...). Wir also raus. Da standen bestimmt hundert oder noch mehr Menschen an, um da rein zu kommen. Wir dann ganz cool an den Eingang. Gesagt, wir ständen auf der Gästeliste. Und oh Wunder: wir kamen sofort vor allen anderen rein!! War das ein geiles Gefühl... So ein bisschen VIP ist ja hip :-)).
Auch die Schow was abgeht, bevor man da reinkommt: Taschenkontrolle, totale Leibesvisitation... Bändchen bekommt man an den Arm und dann gehts rein... WAHNSINN!! Ich habe festgestellt einen Vorteil hat unser Alter ja, man kommt überall rein, weil man uns wohl unterstellt, wir können uns das leisten *grins*. Als wir rauskamen, standen um ein Uhr morgens noch mindestens zweihundert oder noch mehr Leute an, um da rein zu kommen. Unglaublich!!


Wir waren dann noch im Rockefeller-Center in der "Rainbow-Bar" die es wohl so seit den dreißiger Jahren gibt. Wir fuhren mit einem Aufzug in die 64!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!Etage. Es machte nur einen Hauch um man war oben. Dort nahmen wohl den teueresten Cocktail (18Dollar) und ich die teuerste Cola (9Dollar) meines Lebens zu mir. Aber das war es wert: der Blick über Manhattan war unbeschreiblich. Ich meine der Blick vom 26. Stock war ja schon der Hammer, aber aus dem 64!! Stock atemberaubend. Und dort zur Toilette zu gehen! Die Schow. Leider waren die Seifenspender fest installiert. Ich hätte sie so mitnehmen können.... (NEIN, ich bin nicht wirklich kriminell).


Wir waren in Läden, wo man selber Hasen und Bären zusammenstellen konnte (man kaufte die Hülle, die wurde dann mit "Leben" = weiße Flocken gefüllt). An Zubehör gab es alles, was mich vorstellen kann: Flip-Flops, Pantoffeln, Sneakers... Unterschiedlichste Kleidung... Haarspangen... Hüte... Taschen us.w. Der Türsteher sprach mich amüsiert an, weil ich es einfach nicht fassen konnte, was da so abgeht.
Selbstverständlich waren wir bei Tiffany&Co. dem berühmtesten Juwelier in New York. Vom Kaufen haben wir dann doch Abstand genommen... aber auch da: No Problem with T-shirt and Flip-Flops.

Wir waren in allen bekannten Kaufhäusern wie Macy's, Bloomingdale's und Saks (sehr elegant). Und man kann sich auch nicht vorstellen, WIE breit dort die Menschen sein können. T-shirt s gibt es z.B. in XXXXL. Aber mir war selbst S vieeeeeeeeeeel zu gross. Ein einziger Laden führte "petit" größen. Die haben mir dann gepasst :-)). Aber man sieht ebenso schlanke und wunderschöne Menschen. Es stimmt also nicht, dass alle Amis total fett seien. Auch sehr empfehlenswert: Supermärkte! Es gibt wirklich fettfreie Milch in den USA. Nennt sich dort Skim-Milk und sieht auch irgendwie so aus. Man guckte mich immer sehr komisch an, wenn die die "Vollmilch" in den Kaffee gekippt habe.


Nicht zu vergessen: wir waren Sonntagmorgen in einer Baptist-Church! @Dave: danke, danke, danke für Deinen Tipp, den 9.00 Uhr Gottesdienst zu besuchen und mindestens eine halbe Stunde eher da zu sein!!!!!!!!!!! Wir waren bereits um 8.30 Uhr, wollten ganz gemütlich in die Church gehen. Sagt der Türsteher: NO!! Wir sollten doch bitte eine Häuserecke weitergehen, man würde uns zu Beginn des Gottesdienstes holen. Wir waren etwas irritiert aber gingen brav. Dort standen dann aber schon 20 Leute. Na ja... wir dachten: wir sind auf jeden Fall dabei. Standen... und standen... und standen... nach einer Stunde!! waren es dann ca. 150 Leute, die da standen. Dann kam er und sagte ganz ruhig: sie können jetzt kommen, aber please "NO FLIP-FLOPS". Und ich hatte Flip-Flos an!! War der Verzweifelung nahe. Er ließ sich nicht erweichen! "Zufällig" war an der Ecke ein Mann, der verkaufte Gospel-CD'S und.... schwarze Flip-Flops vorne geschlossen! Außer mir stürzten sich noch einige andere Frauen auf seinen Bestand und kauften für 4 Dollar die Baptist-Church-Flip-Flop-Version. Somit war der Eintritt in die Absinnian-Baptist-Church gesichert!! Die anderen haben echt umsonst da gestanden. Und außerdem passten vielleicht 60 Besuche eh nur noch rein. Die Besucher des Gottesdienstes waren 90 Prozent Schwarze. Und wie die gekleidet waren: wie aus dem Ei gepellt. Die Männer schicke Anzüge, die Frauen sehr schicke Kostüme oder Kleider, mit Hut. Toll!!

Dann der Gottesdienst: es gab Servicekräfte (ich nenn sie jetzt einfach mal so), die einem den Platz zuwiesen und später auch die Kollekte einsammelten. Gekleidet in weißen Dinnerjackets mit weißen Handschuhen... wahnsinn!! Dann der Chor: in langen dunkelroten Roben wie man es sich aus dem Film mit Woopie Goldberg "Sister Act" vorstellt. Hammer, wie die singen konnten!! Ich dachte nur, die Touris, die sich so einen lockeren Gospelgottesdienst angucken wollten, wurden wohl enttäuscht. Für uns ein ganz normaler Gottesdienstablauf. Wir kennen es ja aus unserer Baptistengemeinde. Aber für die muss es echt befremdlich gewesen sein. Es gab eine Gastpredigerin. Auch in schwarzer Robe (fand ich aber sehr gut!!). Die predigte voll das Evangelium! Mit Leib und Seele, mit Händen und Füssen. Die war sowas von leidenschaftlich! Und was sie sagte hatte auch Hand und Fuß! Und sie rief die Menschen am Ende des Gottesdienstes auf, ihr Leben Jesus zu geben und zu überdenken, wie sie denn so ihr Leben führen und was wirklich wichtig ist im Leben.

WOW!!! Und es kamen tatsächlich drei Leute nach vorne. Keine jungen Leute, sondern so im mittleren Alter! Nochmal WOW!! War auch toll, einfach nur toll. Von Harlem aus sindwir dann erst mal ins Hotel um uns umzuziehen. Es wurde mittlerweile immer heißer. Gefühlte 48Grade mindestens. Sind dann ins Lincoln Center gegangen. War einfach nur klasse. Mit Blick auf einen großen Platz mit Kreisverkehr (Concord Place glaube ich). Am Ende war der Central Park. Montagabend sind wir dort noch in einer Bar gewesen. Haben dort an einer riesigen Fensterfront gesessen mit BLick auf diesen Platz, die traumhaften Hochhäuser und waren sooooooooooooooooooo traurig, dasswir wieder nach Hause mussten!

Abfahrt: gegen ein Uhr wurden wir von unserem Chuttle-Service abgeholt. Wir mussten -eigentlich- dreieinhalb Stunden vorher am Flughafen sein. Was wir nicht wussten: er musste außer uns noch sechs andere Leute in New York City einsammeln! Klasse! Es waren schon gegen mittag 46 Grad. Zwei Tage vorher wurden schon Notlichtlampen ausgegeben, weil man mit dem totalen Stromausfall in der Stadt rechnete. In Queens war ja schon tagelang Stromausfall. Toll! Das wollten wir dann doch nicht erleben. Wir kamen dann mitten in den vollen Verkehr, den man so aus verschiedenen Filmen kennt. Dann meinte einer noch, er müsse sofort zum Hotel zurück, er hätte wasvergessen. Ich denke: der spinnt dochwohl!! Nein, er musste dann unterwegs "nur" mal pinkeln. Der hatte echt einen Knall. Bei der Hitze stand natürlich auch keiner auf der Straße und wartete ordentlich mit Koffer auf den Shuttle. Also musste er jedes Mal das auto ausmachen = KEINE Klimaanlage mehr und auf die Leute warten, die teilweise aus dem 10. Stock kamen. Unsere zeit wurde immer knapper. Als wir ihn darauf aufmerksam machten, dass wir -eigentlich- seit einer Stunde am Flughafen sein müssten meinte er nur: wir könnten ja aussteigen und ein Taxi nehmen. Ja!! Da sagtste erst mal nix mehr!! Dann trat der Gau ein: die Klimaanlage fiel aus!! Meine Füsse wurden auf einmal so heiß, hab mir an der Innenscheibe des Fensters fast die Hand verbrannt... und wundere mich nur. Wir saßen Gott sei Dank ganz vorne. Hinter uns den Leuten lief das Wasser nur noch so runter. Als wenn sie unter einer Dusche stünden... Dann ging die Wasseranzeige desAuto bedenklich in den roten Bereich... unter der Kühlerhaube fing es an zu dampfen... und wir mussten in einen Tunnel fahren. Ich merkte, wie ich leicht hysterisch wurde. Wie ich keine Luft mehr bekam... selbst das Öffnen der Fenster und Türen brachte nur heiße Luft. Gut dachte ich mir: erinner Dich an die Entspannungsübungen aus dem Geburtsvorbereitungskurs. Es hilft alles nichts! Du kannst hier jetzt nicht raus. Mein Mann wurde immer ruhiger. KEin gutes Zeichen. Uwe flippte völlig aus. Beate versuchte ihn zu beruhigen. Die AMis versuchten noch Jokes zu machen... Aber wir waren alle ziemlich genervt.

Nach einer Stunde ging die Klimaanlage wieder. Es waren gefühlte 20 Stunden! Nach drei Stunden in diesem Shuttle-Auto kamen wir ENDLICH am Flughafen an. Die MAschine hatte eine Stunden verspätung. Einchecken war kein Problem. Und wir hatten noch fast ganze drei Stunden Zeit. Ich hatte aber wohl einen leichten Kreislaufkollaps. Mein Körper kühlte irgendwie nicht mehr runter. Mir war heiß, mir war schlecht. Alle liefen in Strickjacken rum und ich hätte mich am liebsten ausgezogen. Nach der zweiten Flasche Wasser ging es dann besser. Hörte alles wie durch WAtte. Dann in den Flieger. Die nächste nette Botschaft: wir waren an Wartepositon 35 oder so.... das hieß: eineinhalb Stunden im Flieger sitzen und warten, dass er endlich starten kann. GEstern morgen um halb zehn waren wir dann wieder in Düsseldorf. Haben den Alex abgeholt, der war bei meinem Onkel, weil meine Mutter noch am Sonntag vorher ins Krankenhaus musste. Das war auch noch so ein Ding: bis ich mal jemanden gefunden hatte, der ihn für die Woche nimmt! Hätten fast noch vorher New York stonieren müssen 24 Stunden vorher. Das Vicci war am Samstag vorher ohne Pass nach Griechenland unterwegs. Doch bis wir endlich los konnten, war es ziemlich stressig. Alles in allem, bis wir dann wieder hier waren, waren wir mehr als 24 Stunden nonstop auf und totmüde. Ich hab dann Koffer ausgepackt, die erste Waschmaschine angeschmissen und hab mich "kurz" aufs Sofa gelegt. Ich wollte ja wegen der Zeitumstellung bis abends aushalten. War wohl nix. Ich hab drei Stunden geschlafen. Bin dann taumelnd aufgestanden, hab bis elf Uhr noch Wäsche gewaschen und ausgeräumt... Fotos geguckt... Bin dann wieder ins Bett gefallen und hab bis heute halb zwei mittags geschlafen. Nix wirkich geschafft außer: zwei Telefonate, Wäsche waschen und dasWichtigste: den Reisebericht zu Ende schreiben!!! Sitz immer noch im Schlafanzug, es ist mittlerweile zwanzig vor sieben und ich werde mich wohl nicht mehr anziehen...
Das Wars! Und ich möchte so gern wieder nach New York...
Auf dem Rückflug gab es den Film "Dance" mit Antonio Banderas. Der wurde in New York gedreht. Und ich sage: man sieht die Filme auf einmal ganz anders. Man sagt immer: ja... genauso ist es dort... ja guck mal, das haben wir gesehen... Wir werden demächst auch mal Harry&Sally gucken :-))). Eine total geile Stadt. Eine überwältigende Stadt.
Ach ja: wir waren auch in der größten Bibliothek. Dort wurden einige Szenen des Films The Day after Tomorrow gedreht. Als ich davor stand dachte ich nur: ich kenne dieses GEbäude... Undvon innen war sie einfach nur gigantisch. Einfach unglaublich... mir fallen einfach keine anderen Worte mehr dazu ein. Man muss selber da gewesen sein, um das zu verstehen.
3.8.06 18:50


Hasiohr in New York

ENDLICH!!! Blogeintraege wieder moeglich...
Seit Dienstag sind wir nun in New York. Einfach unglaublich. Dienstag gegen halb drei sind wir in Duesseldorf gestartet und schon gegen 16.3o Uhr auf dem JFK FLughafen gelandet. (Dank der Zeitverschiebung :-)). Nein in Wirklichkeit sind wir acht Stunden geflogen. Die Zeit verging allerdings relativ schnell. Dank zwei Filmen, lesen und essen. Dann der Anflug auf New York: Ich war ja sowas von enttaeuscht. Keine Hochhaeuser. Die Landschaft eigentlich wie in Deutschland. Nun ja, dachte ich mir, da wird ja wohl noch was kommen. Dann ganz in der Ferne: Manhattan! Und Hochhaeuser! Im Flieger durften wir noch gruene Einreiseformulare ausfuellen. Ich war fassungslos, was fuer Fragen wir da beantworten sollten. Ob wir terroristische Absichten haetten... warum wieso weshalb wir einreisen... ob wir in landwirtschaftlichen Betrieben gewesen waeren... ob wir ansteckende Krankheiten haetten... ob wir etwas mit Nazideutschland aus der Zeit von 1933-1945 zu tun haetten... da waren noch mehr solche komischen Fragen. Ach ja, ich glaub es wurde noch gefragt, ob wir Bomben einfuehren. Wir durften uns nicht verschreiben, nichts durchstreichen, die eins nicht mit einem strich versehen u.s.w. also volle Konzentration war gefragt. Was zur Folge hatte, dass fast jeder in der Maschine mindestens fuenf von diesen Zetteln gebraucht hat. Dann kurz vor der Landung doch heftige Muedigkeit. Schliesslich war es in Deutschland nun kurz vor elf Uhr abends. Zeit zum Schlafengehen... Aber: NEIN! Durchhalten bis zum Abend nach Ami-Zeit. Aber erst mal zum Einreisen in NEw York. Wir haben ja schon so einige Schreckensgeschichten gehoert. Die waeren ja so unfreundlich... man sollte bloss ernst bleiben... ihr wartet mindestens zwei Stunden... Ich kann nur sagen: Nichts davon war wahr. Wir waren -relativ- schnell an der Kontrolle. Wir hatten einen richtig netten Beamten, der mich gefragt hat, ob ich mit Bodygard einreisen wuerde (er meinte meinen Mann). Als er dann meinen Namen las fing er an ihn zu singen. Fingerabdruecke wurden genommen, einmal nett in die Kamera laecheln und schon waren wir im Land der unbegrenzten Moeglichkeiten! Nun ja: immer nochmal Enttaeuschung. Man stellt sich Amerika ja sooooooooooooo riesig vor... alles soooooooooooo gross. Der Flughafen war eher bescheiden. Gott sei Dank waren die Koffer sofort da (das ist fuer mich immer sehr beruhigend, wenn ich mein kleines Leben in der Hand halte). Mit den Koffern also zum Shuttle-Bus-Service. Ach ja: davor konnte ich es mir nicht verkneifen SOFORT mein Handy anzumachen. Und siehe da: Die Welt wird zum Dorf. Es ging!! Meine deutsche Vordafonekarte funktionierte. Und man glaubt es nicht: Die SMS nach Griechenland zur Vicci und nach Deutschland waren SOFORT da! Wahnsinn!! Also mich jedenfalls hat das total begeistert. Jetzt konnte der "Urlaub" beginnen. Wir fuhren also mit unserem Shuttle-Bus zum Hotel. Nicht zu glauben> draussen nette 30 Grad, war der Bus fast bis auf den Gefrierpunkt runtergekuehlt. Wir fuhren durch einige Vororte von New York und sahen immer noch keine Hochhaeuser. Eher wie in Deutschland. Nur die Autos waren irgendwie groesser als bei uns. Und dann: MANHATTAN!!! WOW!!! Die Hochhaeuser tauchten wie aus dem Nichts vor uns auf. Und als wir aus dem Bus ausstiegen machten wir das, was wohl jeder macht, der das erste Mal in New York ist: den Kopf nach oben und er blieb oben! Und wir bekamen den Mund nicht mehr zu! Einfach gigantisch. OK, wir haben dann die Koffer ins Hotel geschoben und was war als erstes: erbaermliches Frieren! Die Hotelhalle wieder gekuehlt wie ein Eisschrank. Wohnen tun wir im 1o. Stock. Fuer hiesige Verhaeltnisse nicht sehr weit oben. Koffer ausgepackt und dann ab ins Leben! Der Blick aus unserem Zimmer ist im uebrigen auf das Empire State Building, welches Abends immer unterschiedlich beleuchtet ist.
Dorthin sind wir als erstes gelaufen und wir machten die Erfahrung: wenn wir denken das liegt um die Ecke, laeuft man doch mindestens eine Viertelstunde. Und immer wieder laufen wir mit Kopf nach oben rum und sind sprachlos. Es ist einfach nicht zu beschreiben wie gigantisch hoch die Haeuser sind. Wie unglaublich toll diese Stadt ueberhaupt ist. Gegen neun Uhr abends (drei Uhr morgens deutsche Zeit) haben wir dann ein Sandwich gegessen und sind zurueck ins Hotel. Nur noch totmuede ins Bett gefallen und bis neun Uhr geschlafen.
Erster Morgen: ab sechs Uhr setzt der Strassenverkehr ein und es beginnt das typische Sirenengeheul, dass man aus allen amerikanischen Filmen kennt. Staendig und ueberall. Und ausser den Touristen dreht sich auch keiner danach um. Ueberhaupt ist diese Stadt von einem staendigen Gerauschpegel erfuellt. Aber ich empfinde es nicht als unangenehm. Nach dem Fruehstueck sind wir dann losgegangen. In einige Geschaefte (von denen es vieeeeeeeeeele hier gibt). Wir waren im Trump Tower, haben am Rockefeller Center in einem Park zu Mittag gegessen. Uebrigens: einfach nur klasse. Du gehst in einen der vielen Laeden, suchst Dir aus, worauf Du Hunger hast (Nudeln... Sandwiches... Salat (die haben so tolle Salate hier) und nimmst es mit. Was mich ebenfalls beeindruckt: alles in Plastik! Kein Dosen- oder Flaschenpfand. Alles wird so in den Muell geworfen (natuerlich auch keine Muelltrennung). Es laufen hier Menschen rum, wie man sie bei uns nicht sieht. Es ist voellig egal. Keiner wird komisch angeguckt... Es ist ein total buntes Strassenbild. Ich weiss schon gar nicht mehr, wo wir am ersten Tag ueberall waren. Muss bei meinem naechsten Bericht mal detaillter schreiben. Auch Supergenial: Man kann sich hier im Hotel am REchner einloggen. Kostenlos selbstverstaendlich! Ich wiederhole mich wahrscheinlich zum x/ten Mal: New York ist eine wahnsinnsstadt. Ich glaube entweder man liebt sie oder man hasst sie. Ich liebe sie!!!! Schon nach drei Tagen kann ich sagen: ich habe kein Heimweh! Ich moechte noch mindestens eine Woche bleiben. Es gibt so viel zu sehen... Vorgestern abend waren wir im 23. Stock in einem Club und haben etwas getrunken. Ich moechte nicht ueber die Preise schreiben... es war unglaublich. Aber sowas von toll!! Und die Leute die hier arbeiten, treffen sich wohl immer abends ab fuenf oder halb sechs zu einer Afterworkparty. Nett. Koennte man bei uns auch mal einfuehren. So, ich glaube jemand hinter mir moechte auch mal an den Rechner. Ich werde mich bestimmt morgen noch mal hinsetzen und weiterschreiben.
29.7.06 04:02


noch was...

zu Gnarls Barkley:
Wahnwitz aus Soul, Elektronik, Gospel, Hip Hop und Freakshow.

Die meisten Songs auf "St. Elsewhere" verlangen einem in vier Takten mehr Aufmerksamkeit ab, als der gewöhnliche Pop-Act auf Albumlänge. Dramatische Streicherpassagen kollidieren mit kruden Breakbeats, Danger Mouse covert die Violent Femmes, Cee-Lo sinniert über Selbstmord und makabre Vorlieben. Die vielseitigen Einflüsse aus Gospel, Blues, Motown, Funk, Rock und HipHop verdichten sich auf dem Album zu einer Art Psychedelic Soul. Hier treffen größenwahnsinnige Experimente im Geiste Ennio Morricones auf den unbedingten Willen, mithilfe von eingängigen Popmelodien die perfekten drei Minuten Musik zu erschaffen.

Schicht um Schicht entsteht so ein herausforderndes Soundhybrid, in dessen Schatten die gefälligen Berechenbarkeiten aktueller Pop-Acts umso austauschbarer erscheinen. Derweil verselbstständigt sich das Material bereits im Internet: Eine akustische Folk-Version von "Crazy" und Remixe mit Prince-Instrumentals sind bereits aufgetaucht.

Innerhalb dieses überbordenden Reigens erscheint der Nummer-eins-Hit als das Trojanische Pferd, mit dem Gnarls Barkley die Popmusik der Zukunft erobern. Wer hätte gedacht, dass sie so kompromisslos klingt.




Eine CD, die muss man mehrfach hören... speziell (also passt sie zu mir :-)).

Die neue von Reamonn ist auch gut.

Sonst noch was?? Nö, eigentlich nicht. Nur, dass ich ENDLICH mehr Sonne möchte. Gestern hab ich doch tatsächlich für zwei Stunden auf meiner Liege gelegen und sowas wie Sonne und Wärme genossen. Das war sooooooooooooo schön. Und die Wettervorhersage sagt: es wird wärmer! Das heißt: ab Mittwoch ist Rockwetter und Himbeereisessen angesagt. Ich freu mich drauf.
5.6.06 23:06


Musiktipp von Hasi

zur Zeit habe ich einen neuen "Lieblingssong" und zwar "Crazy" von Gnarls Barkley... und weil ich eigentlich niemals Maxi-CD's kaufe, habe ich gleich mal das ganze Album bestellt, das am 9.5.06 auf den Deutschen Markt kam... und das ist ziemlich schrill, überhaupt nicht einzusortieren und einfach nur anders
Hier einiges darüber:

"Ein Album, das an der Spitze der Charts steht, ist Pop." Manchmal schätze ich Machtworte aus meiner Chefetage sehr. In diesem Fall bewahren sie mich vor der unmöglichen Aufgabe, dem Wahnwitz aus Soul, New Orleans-Karneval, Elektronik, Gospel, Hip Hop und Freakshow, als der sich "St. Elsewhere" entpuppt, ein Etikett aufkleben zu müssen.
Wenn sich einer der angesagtesten Hip Hop-Produzenten unserer Tage mit der Soul-Maschine aus den Dungeons des tiefen Südens zusammenschließt, kann alles passieren. Ich hätte keine Prognose gewagt, wohin eine Kollabo zwischen Danger Mouse und dem Crooner-Monster Cee-Lo Green wohl führen mag. Ich hätte ohnehin daneben gelegen: Meine Phantasie erweist sich als um Welten zu beschränkt, als dass ich mir einen derart irrsinnigen, farbenfrohen, an musikalischen wie inhaltlichen Einfällen überschäumenden Wurstsalat hätte ausmalen können.

Ich finde es ziemlich interessant und hörenswert (ich glaube meine Nachbarn weniger... der Rest der Familie ist da auch eher geteilter Meinung). Aber zu Crazy kann man wunderbar tanzen... putzen... chillen... bügeln... oder einfach nur träumen.
5.6.06 22:44


Ich muss es einfach nochmal loswerden:
So eine Flatrate mit DSL-Anschluss ist einfach toll
Ich bin einfach nur begeistert! Und das geht sowas von schnell..... Ich glaube ich wäre die Idealbesetzung für einen Werbespot für DSL
29.5.06 00:37


WAHNSINN

Das ist doch mal wieder einen Blogeintrag wert....
es ist kaum zu fassen, aber wirklich wahr: Champagnerkorken können knallen So wie es aussieht, kann ich ENDLICH wieder meine Mails unter meiner Software AUF dem Notebook abholen und verschicken. Bisher war das ja nur auf dem Webmailserver möglich. Nicht wirklich dramatisch aber unpraktisch. Die Mails, die ich dann von der Software verschickt habe, hatten den Absender des besten aller Ehemänner und die Mails an den meistens besten aller Ehemänner kamen bei mir an (ich habe sie natürlich NICHT gelesen!!!!). Gestern nun kam ein richtig netter Mensch vorbei, der uns vor Monaten auch den DSL-Anschluss und W-Lan Router in stundenlanger... geduldiger...Freundlichkeit installiert hat (an dieser Stelle: Dank an Eckhard ) und meinte: alles eine Frage von Einstellungen... klar, wenn man weiß wie.... Hier sei erwähnt: T-online ist sowas von furchtbar!!! Der Alptraum. Den Browser haben wir dann hier auch runterschmissen. Habe nun Firefox und bin restlos begeistert (nein, ich möchte nicht noch wissen, welche anderen Browser möglicherweise auch noch toll wären). Dann gibt es noch eine erfolgreiche Meldung: ich habe ja den Luxus eines Notebooks und weiß es durchaus zu schätzen, kabellos per W-Lan im Wohnzimmer beim Fernsehen.... in der Küche beim Kochen... draußen beim Chillen im Garten... online sein zu können, Mails zu holen und zu verschicken. Leider war die Qualität bis unten so schlecht (der Router steht oben auf dem Dach), dass ich nach spätestens 10Minuten offline war und auch nur an einer Stelle in der Küche surfen konnte. DER ALPTRAUM!!
Der reizendste Ehemänner von allen wollte/konnte???? mir da nicht helfen. Weil: der Router hat einen festen Platz, von dem er nicht wegzubewegen war. Habe ich also einen W-Lan Adapter gekauft um die Verbindung zu verbessern. Musste aber wieder installiert werden (ARBEIT und Streß). Dachte ich mir so als Frau und noch blond dazu: geh doch mal auf's Dach und bewege den Router so,dass die Antenne IN den Raum zeigt... und siehe da: Die Verbindung ist SO gut, dass ich bequem im Wohnzimmer und in der Küche online sein kann. YEAH! Selbst ist die Frau Draußen hat es sich noch nicht ergeben, da wir zur Zeit wieder Weihnachtliche Wintertemperaturen haben (wir haben ernsthaft überlegt, Weihnachten auf Mai zu verlegen). Da wären wir dann beim nächsten Thema: Das Wetter geht mir sowas von auf den Keks. Ich möchte, nein ich WILL Sonne, Wärme... Ich will offene Schuhe tragen, ichwill Röcke tragen, ich will KEINE Socken anziehen. Ich will einen blauen Himmel. Ichwill im Garten sitzen und ich will endlich Cocktails mixen und Caiphis auf der Terrasse trinken. Ich habe es sowas von satt und es ist einfach keine Besserung in Sicht.
Am letzten Wochenende waren wir in Brüssel. Eine ansich sehr schöne Stadt, nur leider war es auch da KALT SEHR KALT und es hat geregnet... gehagelt... Habe aber ein sehr nettes Toilettenerlebnis gehabt: Ging mit einer Freundin zur Toilette und sie geht rein macht die Tür zu und sagt: Siehst Du mich auch noch, so wie ich Dich sehe?? Ich: Ja, ich sehe Dich! Sie: ob die Toilette kaputt ist?? Ich: hm... ist bestimmt nicht normal, dass man gesehen werden soll, wenn frau so auf dem Klo sitzt. Sie: ne, ich glaub ich will das auch nicht. Kommt wieder raus... macht die Tür auf und zu... geht rein und raus... Nichts passiert. Neben uns ist jemand auf einer anderen Toilette. Blinkende Umrisse sind zu erkennen. Kommt raus und wir denken: gehen wir doch auf diese Toilette. Gleiches Spiel... die Türe bleibt durchsichtig. Kommt ein Mann! (auch Männer sind manchmal schlau :-))) und sagt in einwandfreiem Französich und nettem Lächeln: wenn man auf die Toilette geht und die Türe hinter sich schließt, muss man die Verriegelung ganz herumdrehen und dann wird die Türe undurchsichtig. AHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH!!!!!!!!!!!!!!!!! als wir das raushatten, waren wir total begeistert! Und konnten es gar nicht fassen: wir sind an dem Abend bestimmt fünfmal auf die Toilette gegangen, weil es so Spaß gemacht hat. Knopf links rum: Türe durchsichtig... Knopf rechtsherum: Türe undurchsichtig... Der Clou: zwischen der Glasscheibe wird beim rumdrehen ein Gas freigesetzt. Toll. Einfach nur Toll! Allerdings habe ich beim ersten Mal doch etwas angespannt auf der Toilette gesessen. Und war erst beruhigt, als ich bei den anderen gesehen habe, dass man von draußen wirklich nichts außer einigen Umrissen erkennen kann.
Zweites Erlebnis bei dem ich am liebsten in den Boden versunken wäre: eine Frau mit sehr speziellen interessanten Cowboystiefeln geht vor mir. Die anderen aus unserem Freundeskreis gingen hinter mir und kamen nach. Das Mädel steht mit dem Rücken zu mir und ich gucke mir so diese Stiefel an. Neben dem Mädel steht noch der Freund,ebenfalls mit dem Rücken zu mir. Ich kann es mir nicht vernkeifen, die anderen mit wilden Zeichen auf diese speziellen Stiefel aufmerksam zu machen... wundere mich allerdings, warum sie immer so komische Zeichen zurückmachen. Dann gucke ich und sehe: der Freund hat sich schon die ganze Zeit zu mir herumgedreht und bekommt meine Gestikulationen mit. Wie peinlich................wie oberpeinlich.......wie megapeinlich....ich habe mich nur umgedreht und bin geradeaus in die Hotelhalle und dachte nur: Bitte.... Boden geh unter mir auf und lass mich verschwinden. Als ich anderen mich erreicht haben, war das Gelächter natürlich groß. Schadenfreude ist doch die beste Freude....
in diesem Sinne erfreue ich mich gerade über W-Lan....Bis später mal
28.5.06 23:23


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